Gulyás: Csak az oltás véd meg minket! Nur Impfen schützt uns!

“Diejenigen, die sich nicht impfen lassen, gefährden außer sich selbst auch das Leben anderer”, wiederholte Ungarns Kanzleramtsminister Gergely Gulyás in der heutigen Regierungspressekonferenz in Budapest, die um 15.15 Uhr auf Facebook begann,

die von Tierarzt Lothar Wiehler oder auch Österreichs Mückstein bekannten Argumente des westlichen Vakzinen-Chors, die so deckungsgleich sind, da passt kein Blatt aus dem Impfpropaganda-Drehbuch von Merkels oberstem Ampullenhändler Jens Spahn dazwischen.

Gulyás Gergely November 2021

Gergely Gulyás, Fidesz

“Csak az oltás véd meg minket!”, lautet Gulyás’, das heißt Orbáns, Schlussfolgerung, zu deutsch: „Nur Impfen schützt uns!“ vor einer Infektion mit COVID-19. Bald eine halbe Stunde lief dieser Slogan im Laufband der Live-Übertragung des staatlichen Senders M1. Und zwar solle nun jeder, der seine 2. und 3. Impfung bekommen hat, bald auch seine 4. „Auffrischungsimpfung“ erhalten und das in immer kürzeren Abständen, weil die Schutzwirkung der vorherigen Impfungen anscheinend rapide nachlässt. Erst wurde von einem Schutz von einem Jahr ausgegangen, für die 2. Impfung wurde ein Corona-Schutz von einem halben Jahr versprochen, die Wirkung der dritten Impfung hingegen hält nur noch vier Monate an. Ab der 5. und 6. Impfung sind wir bei einem zweimonatlichen, dann ab der 7. bei einem monatlichen Intervall, schließlich muss man täglich mindestens einmal an die Nadel.

Ich wusste gar nicht, dass Leute, die an der Nadel hängen, eines Tages als „das Normale“ gelten und ich, der keinen Drang zum Schuss verspürt, der alles menschliche Leben gefährdende, asoziale Teufel bin.

FIDESZ-Jungpolitiker Gulyás will Versammlungsfreiheit auf dem Platz vor dem Parlament einschränken

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Hört zu, wenn die Stimme der Herrin spricht: Gergely Gulyás

Gergely Gulyás, stellvertretender Fraktionschef der FIDESZ im ungarischen Parlament und Liebling der Konrad-Adenauer-Stiftung, Filiale Budapest, möchte die Versammlungsfreiheit in Ungarn einschränken. Das “monatelang anhaltende Campieren vor dem Parlament sei ein Missbrauch des Versammlungsrechtes”, begründete der ledige Jung-Jurist (geb. 1981 = 32 J., seit 2008 eigene Anwaltspraxis) seinen “Vorschlag” zur Novellierung des Versammlungsrechtes in einem Interview am Silvestertag mit der Zeitung “Népszabadság”. Das Zelten vor dem Parlament, zu Zeiten des sog. Euro-Majdan noch von allen Konservativen Europas, allen vorneweg von Kanzlerette Merkel und anderen Politikern der Spitzen von CDU und CSU bejubelt, soll nach dem Willen der orbánischen “Schwesterpartei” plötzlich ein krimineller Akt sein. Der stets wie frisch aus dem Ei gepellt auftretende Gulyás ist ein gern gesehener Gast bei Frank Spengler, Leiter der Niederlassung Budapest der Konrad-Adenauer-Stiftung und hier, in der Neben-Botschaft der deutschen Unionsparteien, lässt sich nicht mal ein ungebetenes Stäubchen auf der frisch gegelten Frisur des Gastes Gulásch nieder, ohne dass es der Generalsekretär der CDU in Berlin und Merkels Kanzleramtschef nicht binnen Stundenfrist wissen und billigen. Die deutsche Bundeskanzlerin SELBST steht also hinter dem Versuch, die Demonstrationsfreiheit in Budapest zu beschneiden, so wie sie das ganze Gegenteil in Kiew mit ihrem Rammbock Klitschko gegen Janukovics durchgesetzt hat. Doch es formiert sich Protest: Füt den 10. Januar sind im ganzen Land Protestdemonstrationen angesagt, vgl. https://sopianae.eu/felhivas-tuntetes-a-gyulekezes-fidesz-altali-korlatozasa-ellen-pecs-2015-01-10/ Noch ungewiss ist, welche Überraschungen die neueste Novelle nach Führer-Art noch enthält. Die Gewerkschaften befürchten die Einschränkung des Streikrechts.
Quellen:
„Népszabaság”-Online-portal, Interview mit G. Gulyás:
http://nol.hu/belfold/gulyas-gergely-szazszor-inkabb-amerika-1507239
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