Warum der 20. August der Tag des Heiligen Stefan, des Gründers von Ungarn, ist

Ein Gastbeitrag von Elisabeth Balázs, Budapest

Aus „Vajk“ wird der Gründer von Ungarn

Am 20. August erinnern wir Ungarn uns an den Heiligen Stefan , den Gründer des Landes und der Ungarischen Katholischen Kirche (Regierungszeit: 997─1038).

Der Hl. Stefan auf der Fischerbastei in Budapest

Der Hl. Stefan auf der Fischerbastei in Budapest, ein Werk von Alajos Stróbl, aufgestellt 1906.

István, zu deutsch Stefan, war der Ur-ur-Enkel des Fürsten Árpád, welcher der Anführer der landnahmenden Ungarn war („Landnahme“ ist der in Ungarn benutzte Begriff für die Besetzung des Karpatenbeckens, das heißt des dünn besiedelten Territoriums innerhalb der hufeisenförmigen Gebirgskette der Karpaten, durch die ungarischen Stämme im 9 Jh. zogen).

Der Heilige Stefan ist gegen 970 aus der Ehe des Fürsten Geza und der Fürstin Sarolt in Ungarn hervorgegangen. Er hat von seinen Eltern den Namen „Vajk“ erhalten, aber im Alter von 2 Jahren wurde er auf den Namen des ersten neutestamentlichen Märtyrers, des heiligen Stephanus, getauft.

Im Jahre 996 heiratete er die bayerische Prinzessin Gisela, die Schwester des späteren deutsch-römischen Kaisers Heinrich II. In ihrem Gefolge kamen schon viele christliche Missionare nach Ungarn, die für die Christianisierung des Landes sorgten.
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„Magyar Nemzet“: Visegrád-Studentenverein wird gegründet

Studentenkolleg in Pécs-Uránváros

Bericht: Adrienn Csókás  für „Magyar Nemzet“ – Übersetzung ins Deutsche: Matthias H. Rauert

Studentenheim in Pécs-Fünfkirchen. Foto: Magdolna Kiss.
Nach Angaben der Studentengemeinden wurden die Hürden für den Fernunterricht von den Universitäten gut genommen. In diesem Jahr organisieren die Ungarn die Jahreshauptversammlung der Europäischen Studentengemeinden, deren Hauptthema die außergewöhnliche Bildung während der Epidemiesituation ist – sagte ein Mitglied der Präsidentschaft für auswärtige Angelegenheiten der Nationalen Konferenz der Studentengemeinden gegenüber der Zeitung „Magyar Nemzet“.

Dávid Kosztrihán betonte, dass bis Ende des Jahres eine V4-Studentenvereinigung gegründet werden soll, die in vielen Bereichen die Hochschulbildung in der Region fördern kann. Die Diskussion umfasste auch nichtsprachliche Prüfungen, den Dialog mit der Regierung und die Bewertung der Vertretung der Studierenden.
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Index-Sache, Vorwürfe gegen Ex-Chefredakteur Dull: Interna ausgeplaudert, für Linke volles Ohr, für Székler ein „Hello“

Am 21.07.2020 wurde der Chefredakteur des wohl größten linken ungarischen Nachrichtenportals „index.hu“, Szabolcs Dull, vom Vorstand der Stiftung, die das Presseorgan seit sieben Jahren trägt, László Bodolai, entlassen. Am nächsten Tag kündigte fast die gesamte „index“-Redaktion, 70 Mitarbeiter, und das Herausgeberkollegium. Die vereinigte Budapester Linke, inkl. der „rechten“ Jobbik, witterte einen Angriff der Regierung auf die Pressefreiheit und veranstaltete am Freitag einen Marsch zum Sándor-Palast, dem Sitz des Staatspräsidenten Áder. Doch worum geht es eigentlich? » Read more

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