Lehetmas Co-Vorsitzende Bernadett Szél tritt aus Fraktion und Partei aus

Bernadett Szél in Pécs 2018

Die Co-Vorsitzende der ungarischen Partei “Lehet más a politika” (Politik kann anders sein), Bernadett Szél, ist aus ihrer Fraktion und Partei ausgetreten. Sie folgt damit dem Muster ihres Parteikollegen und Co-Sprechers Ákos Hadházy, der Mitte Juni aus der Partei ausgetreten war. Damit sind beide Sprecher des vorigen Parlamentszyklus (2014 – 08. April 2018) aus der sogenannten “grünen” Partei Ungarns ausgetreten.

Szél begründete auf ihrer Facebook-Seite ihren Schritt damit, sie wolle in Zukunft eine solche Politik verfolgen, in deren Zentrum der Kampf gegen das System Orbán (“NER”) stehe. Mit ihr tritt auch der einzige Abgeordnete der inzwischen aufgelösten Partei Együtt, Szabolcs Szabó, der in der LMP-Fraktion hospitiert hatte, wieder aus der “grünen” Fraktion aus. Szél schrieb, sie wolle künftig eng mit dem unabhängigen Szabó zusammenarbeiten. Für eine Fraktion bei Zusammenschluss mit weiteren Unabhängigen reicht es freiwillig derzeit nur theoretisch.

Der verbleibende Co-Vorsitzende der LMP, Lóránt L. Keresztes, und Parteisprecher Máté Kanász-Nagy kündigten zu Mittwoch eine Erklärung der Partei an.

Bernadett Széls Austritterklärung auf Facebook

Von Entebbe bis Europa – links-revolutionäre Judenselektion unter Idi Amin, grün-alternativ assistierte Scharia-Selektion heute

Entebbe - Kontrollturm mit Einschusslöchern
Entebbe – Kontrollturm mit Einschusslöchern

Vor 40 Jahren, am 5. Juli 1976, wurde die 75-jährige jüdische Geisel Dora Bloch, die Auschwitz überlebt hatte und wegen ihrer schweren Atemprobleme getrennt von den anderen 102 Geiseln von Entebbe in einem Krankenhaus in Kampala lag, von der feigen Soldateska des ugandischen Diktators Idi Amin ermordet – aus Rache, weil die israelische Armee in der Nacht zuvor die anderen Geiseln aus der seit 27. Juni anhaltenden Haft im Flughafenabfertigungsgebäude von Entebbe befreit hatte, wobei 40 ugandische Soldaten, die palästinensischen Entführer sowie zwei deutsche Terroristen getötet wurden: Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann von den „Revolutionären Zellen” hatten persönlich die jüdischen Passagiere der Air France-Maschine anhand ihrer Pässe von den anderen 143 nichtjüdischen Geiseln, die dann mit der französischen Crew freigelassen wurden, getrennt. Dies war die erste Selektion von Juden durch Deutsche seit 1945. Deutsche Kommandos wurden über die Köpfe der wartenden Menge der Geiseln gebellt und es nutzte auch nichts, dass einige Juden den Entführern ihre eintätowierten Häftlings-Nummern des KZ Ausschwitz zeigten – der „Idealist” Böse, der sich als „Befreiungskämpfer im antiimperialistischen, antizionistischen Kampf” sah und seine Komplizin, die 28jährige Pädagogikstudentin Kuhlmann aus Hannover, blieben unerbittlich. Mit der Untat von Entebbe kristallisierte sich der Antisemitismus der Linken, der damals schon auf eine gewisse Tradition (z. B. in der „Berichterstattung” des „Arbeiterkampfs“, dem Zentralorgan des KB, zugunsten der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“, der PFLP des palästinensischen Kinderarztes George Habash und anderer nahöstlicher Terrorgruppen), in Reinform heraus. In diesen Tagen, 40 Jahre nach Entebbe, 39 Jahre nach dem „Deutschen Herbst“, 26 Jahre nach der deutschen Einheit, nach fast 6 Jahren rot-grüner Regierung mit einem grünen Außenminister Joschka Fischer und mehr als 70 Jahren demokratischer Entwicklung, 60 Jahren West- und später des wiedervereinigten Deutschlands innerhalb NATO, EWG und EU sind es wieder Linke und sog. „Grüne”(?), die ohne alle Scham und Hemmungen ihrem irrationalen, menschenverachtenden „antiimperialistischem” Antisemitismus freien Lauf lassen, indem sie aktiv und mit aller Kraft den Import „antizionistischer”, frauenverachtender, schwulen- und lesbenfeindlicher Araber, die allen Feinden des Islams nur eins wünschen: die Steinigung, vorantreiben. Und sie werden es weitertreiben nach dem Motto von 1967: „Treibt die Juden ins Meer”, und wenn es diesmal der Atlantik und die holsteinische und Kieler Bucht sind (weiter östlich wohl kaum). So leid mir es tut, das sagen zu müssen, aber: die sog. „Grünen“(?) sind alles andere als „grün“, ihr Anliegen ist nicht: Umwelt- und Naturschutz, nicht, endlich die überfälligen Konsequenzen aus dem Bericht des „Club of Rome“ z. B. hinsichtlich der Überbevölkerung und des Ressourcenverbrauchs von Mutter Erde, wie sie im Bienen- und Artensterben zum Ausdruck kommen, zu ziehen – oneinonein, das sei ferne! Überblickt man die Konten führender grüner Politiker wie Trittin, Claudia Roth, Göring-Eckardt, Peters usw. und auch in Wien in den sozialen Netwerken, so hat man den Eindruck, sie alle kennen in diesen Tagen nur EIN Thema: Wie möglichst schnell eine möglichst große Zahl von Arabern, Afrikanern, Pakistanern, Bangladeshis, Somalis, Tschetschenen nach Deutschland schleusen, wie andererseits die sozialen Spannungen, die das erzwungene Nichtstun notgeiler Analphabeten, ihre Scharia-über-alles-Mentalität auslöst, die vielen Massen- und Serienverwaltigungen konzertiert herunterspielen. Was sind denn Glyphosat, TTIP und die ungelöste Endlagerfrage von Atommüll sowie grenzüberschreitende Atomstromexporte dagegen? Peanuts, lästiger Alt-Ballast aus den wilden, frühen 1980ern, als bei den Grünen noch Persönlichkeiten wie Petra Kelly und einer mit jüdischen Wurzeln wie Dany Cohn-Bendit den Ton angaben. Nein, das Ziel der linken, aber nicht sozialen Günen, die endlich auf dem langen Marsch vom KBW und anderen K-Sekten in Minister- und Fraktionssesseln angekommen sind, ist klar: Das Ende unserer Freizügigkeit, die Aufhebung unser friedlichen, zugleich fast libertären Lebens, mag es für die vielen in prekären Verhältnissen Lebenden auch nur bedeuten, sich wenigstens dann und wann mal nachts auf die Piste und oder zu einem Event, einem Konzert oder Karneval aufmachen zu können – das alles wollen diese Scharia-Fans, die neuen Geschwister der „Grünen“(?), beide unter der grünen Fahne des Propheten, im Verein mit der Partei der Palituch-Träger beerdigen und zwar für immer. In bemerkenswerter Deutlichkeit hat dies kürzlich Katrin Göring-Eckardt anläßlich der „Begrüßung“ eines Flüchtlingsbootes im November 2015 auf den Punkt gebracht:

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“

Da wird die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag wohl recht behalten. Schon in wenigen Jahren werden wir alle, ob „Alteingesessene“ oder auch säkulare Deutsch-Türken, Deutsch-Tunesier, Deutsch-Libanesen sowie die Nachfahren portugiesischer, spanischer, italienischer „Gastarbeiter“ daran gemessen werden, ob wir die zahlreichen Gebote des Scharia-Islams (Bassam Tibi) einhalten, ob das, was wir tun, „rein“ oder „unrein“ ist, mitten im Juni-Juli, zur schönsten Grillzeit (ich selbst grille nicht, falls Ihr meint, das daraus schließen zu müssen) die Fastengebote des Ramadan einhalten usw. Und danach werden wir, die Dummen, die noch im „drastisch geänderten“ Deutschland Görings und in Österreich verharren, selektiert werden. Es wäre ja nicht das erste Mal und auch nicht das zweite Mal, wie Entebbe zeigt. Sollen uns eben dran gewöhnen.

– admin –

2015.12.07.: Orbán macht das Parlament zur Schwatzbude

Orbán macht das Parlament zur Schwatzbude und wartet hinter einem Vorhang, bis die Antwortfrist abgelaufen ist: Die ungarischen RTLklub-Nachrichten rückten gestern die Übertragung der Parlamentsdebatte durch den Staatssender MTV 1 (der die Linse stur auf den geschäftsführenden Parlamentspräsidenten richtete) in den richtigen Zusammenhang.

Laut Gesetz kann sich der ungarische Regierungschef mit der Beantwortung der Fragen, die ihm Abgeordnete stellen, 4 Wochen Zeit lassen, wenn dringende Staatsgeschäfte dies erfordern. Kurz vor Ablauf der Frist versteckte sich Orbán hinter einem Vorhang im Parlament, und zwar solange, bis die Antwortfrist bis auf wenige Minuten verstrichen war. Im Video kommen zwei Abgeordnete der Sozialisten (MSZP) zu Wort, dann zwei der rechtsextremen Jobbik. Alle wollten wissen, was es mit dem unerwarteten Vermögenszuwachs einiger Intimusse Orbáns auf sich hat, Dauerbrenner in dieser Debatte ist der Bürgermeister von Orbáns Heimatdorf Felcsút, Lőrinc Mészáros, der es unter seinem “Führer” vom einfachen Elektriker (2010) zum Multi-Milliardär und einem der reichsten Männer Ungarns brachte. Während des Redebeitrages des Jobbik-Abgeordneten János Volner gab Orbán endlich das Versteckspiel auf, begab sich aber nicht zum Platz des Ministerpräsidenten, sondern setzte sich drei Reihen dahinter neben seinen Parteifreund Hoppál aus Pécs. Erst in letzter Minute begab er sich an seinen Platz und behauptete, ihm lägen nur Gerüchte, aber nicht Konkretes vor, nichts Konkretes … blabla … wenn, dann werde der Staat natürlich blabla … und das war’s.
Ein Freibrief von höchster Stelle für FIDESZ-Günstlinge.

Hier das Video der gestrigen Debatte. Sprecherin ist Antónia Mészáros (nicht verwandt oder verschwägert mit dem Orbán-Freund):

 

Afghan refugee accuses Hungarian police of stealing her professional certificate | video

Pécs, 2015.07.15.

 

In the little Park in front of the railwaystation of Pécs we met an Afghan family.

“Where are your shoelaces?”, I asked the man.

His wife, who claimed to be an English teacher, told us, the Hungarian police had taken away the laces and his belt. In addition, she gave six documents to the police, but got back only 5 papers. Their testimony – she said “education paper”, we thought on an approval (as teacher) – the police has kept, and “they showed it [= the papers] to me: … and I saw, one of it is lost. And when I said it to them they said: ‘Just go!’ and my husband was pushed into the car.”

Magyar összefoglaló

Afgán menekült vádolja a magyar rendőrséget, hogy az eltulajdonította a szakmai oklevelét.

A pécsi állomás melletti parkban találkozott a film készítője az afgán menekült családdal.
Arra kérdésre; mi a foglalkozásuk, a férj válaszolja, hogy a felesége angol tanárnő. Még azt is hozzá teszi, cipőjére mutatva, hogy a magyar rendőrség elvette a cipőfűzőjét és az eredeti nadrágszíját.
A feleség pedig elpanaszolja; a magyar rendőrségen a tőle elkért 6 okmányból egyet visszatartottak, mégpedig a tanulmányait bizonyító iratot, amit ő “education paper”-nek nevez. Aznap, amikor a videó-készült, vette észre az asszony, hogy az említett papírja hiányzik, és rögtön szóvá is tette a rendőrségnek, azok azt mondták neki: ‘Menjenek’, és férjét benyomták az autóba.”  Ez az irat nagyon fontos a számára.
Még azt is elmondják, hogy a magyar rendőrség ujjlenyomatot vett tőlük, mintha bűnözők, vagy legalább is gyanúsítottak lennének.