„Magyar Nemzet“: Visegrád-Studentenverein wird gegründet

Studentenkolleg in Pécs-Uránváros

Bericht: Adrienn Csókás  für „Magyar Nemzet“ – Übersetzung ins Deutsche: Matthias H. Rauert

Studentenheim in Pécs-Fünfkirchen. Foto: Magdolna Kiss.
Nach Angaben der Studentengemeinden wurden die Hürden für den Fernunterricht von den Universitäten gut genommen. In diesem Jahr organisieren die Ungarn die Jahreshauptversammlung der Europäischen Studentengemeinden, deren Hauptthema die außergewöhnliche Bildung während der Epidemiesituation ist – sagte ein Mitglied der Präsidentschaft für auswärtige Angelegenheiten der Nationalen Konferenz der Studentengemeinden gegenüber der Zeitung „Magyar Nemzet“.

Dávid Kosztrihán betonte, dass bis Ende des Jahres eine V4-Studentenvereinigung gegründet werden soll, die in vielen Bereichen die Hochschulbildung in der Region fördern kann. Die Diskussion umfasste auch nichtsprachliche Prüfungen, den Dialog mit der Regierung und die Bewertung der Vertretung der Studierenden.
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Index-Sache, Vorwürfe gegen Ex-Chefredakteur Dull: Interna ausgeplaudert, für Linke volles Ohr, für Székler ein „Hello“

Am 21.07.2020 wurde der Chefredakteur des wohl größten linken ungarischen Nachrichtenportals „index.hu“, Szabolcs Dull, vom Vorstand der Stiftung, die das Presseorgan seit sieben Jahren trägt, László Bodolai, entlassen. Am nächsten Tag kündigte fast die gesamte „index“-Redaktion, 70 Mitarbeiter, und das Herausgeberkollegium. Die vereinigte Budapester Linke, inkl. der „rechten“ Jobbik, witterte einen Angriff der Regierung auf die Pressefreiheit und veranstaltete am Freitag einen Marsch zum Sándor-Palast, dem Sitz des Staatspräsidenten Áder. Doch worum geht es eigentlich? » Read more

Können wir Teil eines Wunders sein? Wird es eine Million Unterschriften geben?

UPDATE

Székler SchomlenburgJa, es hat geklappt! Hier ist das Ergebnis nachlesbar. Dazu hat die Zahl der Unterzeichner die eine Million um fast 9.000 überschritten. Aber leider reicht das nicht aus. Mindestens noch vier weitere europäische Länder müssen die erforderliche Mindeststimmenzahl erreicht haben. Bisher sind genügend Stimmen aus Ungarn, Rumänien und der Slowakei eingegangen.

LEHREN AUS DEM ERGEBNIS, FEHLER
Was ist der Grund, warum indigene Minderheiten in anderen Teilen Europas diese Gelegenheit nicht genutzt haben? Können sie sich, wenn sie erfolgreich sind, direkt an die Union wenden?
Wo sind die Minderheiten in West-, Südwest- und Mitteleuropa, Roma, Deutsch, Friesisch, Dänisch, Sorbisch, Baskisch, Katalanisch, Galizisch, Armenisch, Rätoromanisch, Gradiste, Bosnisch usw. sprechenden Menschen?

Verstehen sie nicht, dass die Rede von ihnen ist? Dies ist nicht nur eine Sache der Ungarn. Unter den 100 Millionen in der Minderheit lebenden europäischen ethnischen Minderheiten gehört nur eine ethnische Gruppe zu den Ungarn.

Natürlich hatte es wie jedes Abstimmungssystem seine Mängel – oder?
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Ungarn: experimentelle Anti-Coronavirus-Therapie auf der Basis von Blutplasma

Die Semmelweis Universität (Budapest) hat zusammmen mit der virologischen Forschungsgruppe der Universität Pécs ein „experimentelles Plasma“ erzeugt. „Wir brauchen zwanzig Minuten, um zwei Leben zu retten“, schreibt die Zeitung ripost.hu, und weiter:

Medizinische Hochschule Pécs, Haupteingang

Medizinische Hochschule Pécs, Haupteingang

„Die Blutplasmaabgabe ist eine viel geringere Belastung als eine Blutspende: Spender sind an ein spezielles Blutaustauschgerät angeschlossen und nur die flüssigen Teile werden aus dem Blut extrahiert. Es gibt insgesamt sechs lizenzierte Plasmaspende-Labors im Land. Während des 20- bis 25-minütigen Verfahrens werden 450 ml Blutplasma erhalten, aus dem ausreichend Serum für zwei Coronavirus-Patienten hergestellt werden kann, wenn die Probe geeignet ist.“
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