Lehetmas Co-Vorsitzende Bernadett Szél tritt aus Fraktion und Partei aus

Bernadett Szél in Pécs 2018

Die Co-Vorsitzende der ungarischen Partei “Lehet más a politika” (Politik kann anders sein), Bernadett Szél, ist aus ihrer Fraktion und Partei ausgetreten. Sie folgt damit dem Muster ihres Parteikollegen und Co-Sprechers Ákos Hadházy, der Mitte Juni aus der Partei ausgetreten war. Damit sind beide Sprecher des vorigen Parlamentszyklus (2014 – 08. April 2018) aus der sogenannten “grünen” Partei Ungarns ausgetreten.

Szél begründete auf ihrer Facebook-Seite ihren Schritt damit, sie wolle in Zukunft eine solche Politik verfolgen, in deren Zentrum der Kampf gegen das System Orbán (“NER”) stehe. Mit ihr tritt auch der einzige Abgeordnete der inzwischen aufgelösten Partei Együtt, Szabolcs Szabó, der in der LMP-Fraktion hospitiert hatte, wieder aus der “grünen” Fraktion aus. Szél schrieb, sie wolle künftig eng mit dem unabhängigen Szabó zusammenarbeiten. Für eine Fraktion bei Zusammenschluss mit weiteren Unabhängigen reicht es freiwillig derzeit nur theoretisch.

Der verbleibende Co-Vorsitzende der LMP, Lóránt L. Keresztes, und Parteisprecher Máté Kanász-Nagy kündigten zu Mittwoch eine Erklärung der Partei an.

Bernadett Széls Austritterklärung auf Facebook

Orbán wiedergewählt – kalte Dusche für die Opposition

Orbán selfizik

Orbán mit Fan im Wahlkampf 2018. Kommentar eines Facebook-Nutzers: “Wer ist der Onkel neben dem umwerfenden Kätzchen?”

Heute Nachmittag wurde der Sieger der ungarischen Parlamentswahl vom 08. April, Viktor Orbán, erneut zum Ministerpräsidenten gewählt und anschließend auf seine vierte Amtszeit vereidigt. Der Führer der Fidesz hatte dieses Amt bereits von 1998-2002 und seit April 2010 inne. Er regiert mit Hilfe des kleineren Koalitionspartners, der Christdemokratischen Volkspartei (KDNP), wie schon 2010 mit einer soliden Zweidrittelmehrheit. Am 22. Februar 2015 hatte seine Regierungskoalition infolge einer Nachwahl im Wahlkreis Veszprém ein Mandat an den unabhängigen Zoltán Kész und damit die Fähigkeit, die Verfassung gegebenfalls erneut auf seine Person zuzuschneiden, vorübergehend eingebüßt.

Die Rede des alten neuen Premiers zu seinem Amtsantritt bestand überwiegend aus den üblichen Textbausteinen seiner Freitagsgebete. » Read more

Türkentrolle starten zum Jahrestag des Van der Bellen-Spruchs Kampagne auf Twitter

nichtohnemeinKopftuch_Firat_Aydin_Twitterlink.jpgAuf Twitter ist gestern Abend überraschend unter dem Hashtag #NichtohnemeinKopftuch eine Kampagne für das Tragen der Kopfwindel angelaufen, die ganz überwiegend von islamischen, meist türkischen Männerprofilen ohne Profilbild und ohne Follower befeuert wird. Anscheinend können es Erdogans U-Boote in deutschen und österreichischen Landen gar nicht abwarten, dass der Jahrestag des unsäglichen, peinlichen nichtohnemeinKopftuch_Welt_von_Demokratie_befreien.jpgKopftuch-Spruches des ersten „grünen“ Bundespräsidenten Österreichs „gefeiert“ werden kann. Der Islam war eben schon immer seiner Zeit voraus.
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Burning Hamburg. Die linke Kristallnacht und die Verdienste der Grünen daran

Die Elbmetropole, die neben viele anderen literarischen Denkmälern, die ihr im Laufe ihrer Geschichte gesetzt wurden, auch „grünste Stadt Europas” genannt wird, war vom 07.–09. Juli 2017 Gastgeberin des #G20-Gipfels. Das Gipfeltreffen der Führer der 20 mächtigsten und wirtschaftlich aufstrebenden Staaten wurde von gewalttätigen Protesten auf den Straßen der Innenstadt überschattet, eine klatschende Ohrfeige für den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, der bei einer Pressekonferenz am 23.06. großspurig verkündet hatte, die Hamburger würden von G20 „weniger mitbekommen als vermutet”.[1] Knapp 14 Tage später, am 07. Juli, lagen große Teil der Innenstadt in Trümmern, im Schanzenviertel mit der sogenannten „Roten Flora” als alternativem Szene-Treff zelebrierten entfesselte Horden von ca. 1000 „Antifa”-Aktivisten, die sich unter 12000 friedliche Globalisierungsgegner gemischt hatten, eine regelrechte „linke Kristallnacht”.

Hamburg-Altona, bis 1937 selbständige Stadt, ist die Hochburg des links-#gruenen Milieus, der arbeitslosen Latzhosenträger, Dritte-Welt-Ladenbetreiber und der sozialkritischen Sozialpädagogen in Reso-Projekten, die sie der sozialdemokratisch regierten Hansestadt abgetrotzt haben. In Eimsbüttel und im noblen Eppendorf hingegen konzentrieren sich die #gruenen Studienräte, die Eigner von auf Gerechtigkeitskampagnen und bunten, peppigen Modeprospekten spezialisierten Werbeagenturen, islamverstehende Redakteure und Elektomobilität dokumentierende Filmemacher. Sie alle eint das Motto: “Links reden – rechts leben”, eine Lebensform, die spätestens bei ihren Facebook- und Instagrampostings aus Indien und von den Malediven eine öffentlich fassbare Gestalt erfährt, während in Barmbek und Wilhelmsburg die Arbeiter und Pfleger, die stolzen Inhaber von 3 Minijobs mit Telenovelas aus den Traumfabriken vorlieb nehmen müssen.
In diese heile Welt der Linken und der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bombt seit mehr als 36 Stunden nun ihr Ziehkind, die sogenannte Antifa, ein linksextremistischer Mob, laut der neuen Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manu #Schwesig, ein “aufgebauschtes” Problem. Der Terror ist in den Hochburgen der links-grünen Besserverdiener, die wortwortlich Leitungswasser predigen, selbst aber teuren Toscana-Wein saufen, angekommen. Es ist zu bezweifeln, dass diese Linksschickeria dazu lernen wird, auch wenn die Scheiben “ihrer” kleinen Kneipe und “ihres” Bäckers und Bastelladens klirren.

Demonstrant des “Schwarzen Blocks” beim Begrüßungssteinwurf gegen Trump

Während draußen grölende, angesoffene Horden schwarz Vermummter durch die Straßen ziehen und die auf Raten gekauften Autos kleiner Angestellter und Azubis unter Gejohle in Flammen aufgehen lassen (die Edelkarossen der Schickeria stehen in Tiefgaragen und die Rose-Bikes der grünen Verbotsprediger, Neupreis im Schnitt ein Krankenschwester-Nettogehalt, im Keller) beugt sich die grün-soziale Oberschicht unter Eppendorfer Stuckdecken über die Radwanderkarten der Toscana und nippt dabei hin und wieder an einem Glas Chianti Classico Riserva… am 20. Juli beginnen ja die Sommerferien der Hansestadt und – immerhin! – die Toscana ist ja nicht Sylt, nur mal so bemerkt, für’s grüne Gewissen…

(Zuerst veröffentlicht am 07. Juli 2017 23:54 auf Facebook)

Der Autor
Matthias H. Rauert studierte in Hamburg und Rom Kulturanthropologie (Volkskunde), Sozial- und Wirtschaftgeschichte und Kunstgeschichte. Er lebte 14 Jahre in Hamburg-Harvestehunde, Rotherbaum (Grindel), Wandsbek und zuletzt gastweise für jeweils mehrere Monate im Jahr in Blankenese. 1997 wurde er in Hamburg zum Doctor philosophiae (Dr. phil.) promoviert.

 

Posting von @RadioHamburg auf Facebook, 08.07.2017, 16.24 Uhr.

[1] Die entsprechende Pressemeldung wurde von der Senatsverwaltung während der Unruhen gelöscht. Eine Textfassung ohne Illustrationen und Weblayout wurde hier aus dem  Google-Cache fixiert: https://archive.li/lwHNT. – Wir fanden einen Schnappschuss der gesamten Webseite auf yandex.ru, den wir als MHT-Datei (= Website in einer Datei) für die Nachwelt gesichert haben.
Download HIER.

Videos (Quelle: Radio Hamburg, Facebook)

1 . Brennende Palmaille und Elbchaussee

2 . Feuer und Aufruhr nachts in der Sternschanze

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